Wandtattoos anbringen: 5 hilfreiche Tipps

Inhaltsverzeichnis

 

Einführung

Wandtattoos eignen sich für die Dekoration von Räumen aller Art. Ob im privaten oder im geschäftlichen Bereich, ein passendes Wandtattoo ist immer ein echter Hingucker. Die große Motivauswahl und die einfache Anwendung machen die Bilder bei Jung und Alt beliebt. Um ein Wandbild lange genießen zu können, sollten Sie bei der Auswahl und der Anbringung ein paar Dinge beachten. In jedem Fall genießen Sie mit einem hochwertigen Wandbild immer die folgenden Vorteile:

  • eine umfassende Motivauswahl für jeden Geschmack
  • eine einfache Anbringung und ein professionelles Ergebnis
  • eine kostengünstige Wanddekoration
 

Wer sich frag wie ein Wandtattoo richtig angebracht wird und worauf dabei zu achten ist, bekommt im Folgenden alle Fragen dazu beantwortet.

1. Die Wand für das Wandtattoo vorbereiten

Haben Sie ein Wandtattoo gefunden, das ideal zu Ihren Ansprüchen passt, ist es an der Zeit, das Kunstwerk anzubringen. Mit nur wenigen Arbeitsschritten ist das Modell sicher auf die Wand übertragen. Wo Sie das Bild anbringen, ist dabei ganz Ihnen überlassen. Die Wandbilder halten auf einer Vielzahl von Untergründen. Wichtig ist, dass der Untergrund sauber und trocken ist.

Wie ist ein Wandtattoo aufgebaut?

Der Grundaufbau der Wandtattoos ist immer identisch. Das Motiv ist aus einer dünnen und weichen PVC Folie geschnitten. Diese ist mit einem Haftmittel versehen, das sich für eine Vielzahl von Oberflächen eignet. Es muss also nicht unbedingt eine Wand sein, die Sie mit dem Wandtattoo verzieren.

Ebenfalls geeignet sind die folgenden Materialien:

  • Glas
  • Holz
  • Mamor
  • Metall
  • u. v. m.
 
 

Klebemittel für Wandtattoos

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HINWEIS! Das Klebemittel ist Polyacrylat. Es kombiniert hervorragende Klebeeigenschaften mit einer leichten Löslichkeit. Bei Bedarf kann es somit zu jeder Zeit abgelöst werden, ohne dabei den Untergrund zu beschädigen.

 

Nicht jeder Untergrund ist geeignet, um Wandtattoos anzubringen

Obwohl die Haltbarkeit auf vielen Untergründen sehr gut ist, ist nicht jede Oberfläche geeignet, um ein Wandtattoo aufzunehmen. Leichte Unebenheiten, zum Beispiel von einer Raufasertapete, stellen kein Problem dar. Grobe Strukturen oder tiefe Fugen kann das Wandbild nicht überbrücken. Es kommt entweder zu Rissen im Bild oder das Bild löst sich nach kurzer Zeit ab.

Trockenzeiten beachten

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HINWEIS! Frisch renovierte Räume müssen ausreichend lang ausgetrocknet sein. Ist das Material noch im Trockenzeitraum, kommt es zu mikroskopischen Bewegungen; diese sind zwar für das bloße Auge nicht sichtbar, können ein Wandbild dennoch einreißen.

 

Trockenzeiten nach Renovierungen

  • Tapete (bis zu drei Wochen)
  • Farbe (bis zu drei Wochen)
  • Putz (bis zu drei Monate)

Ist die Wand gestrichen, ist eine Farbe auf Wasserbasis die beste Wahl. Diese ist nicht nur umweltfreundlicher und sehr hochwertig, sie bietet auch einen guten Halt für Wandbilder. Ist die Farbe mit Acryl, Silikon oder Latex versetzt, ist ein sicherer Halt nicht garantiert.

 
 
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Tipp: Sind Sie sich unsicher, ob der gewählte Untergrund geeignet ist, verwenden Sie ein Test-Wandtattoo. Bestellen Sie dies ganz bequem und kostenlos online.

 
 

2. Die richtige Position für das Wandtattoo finden

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Erzielen Sie eine atemberaubende Wirkung, indem Sie das Wandtattoo richtig positionieren. Kleine Motive können Sie alleine ausrichten. Bei großen Bildern ist die Hilfe einer zweiten Person ratsam. Lassen Sie sich bei der Positionierung Zeit und gehen Sie sorgfältig bei der endgültigen Positionierung Ihres neuen Wandtattoos vor.

 

Welche Utensilien werden bei der Anbringung benötigt?

Abhängig vom Motiv, ist es absolut notwendig, das Wandbild gerade auszurichten. Mit einer Wasserwaage ist jedes Bild perfekt in Position zu bringen. Eine kleine und handliche Wasserwaage ist die beste Wahl für diesen Job. Die großen Modelle erfordern zumeist die Unterstützung eines Helfers. Haben Sie keine Wasserwaage zur Hand, spannen Sie am besten ein Seil. Messen Sie von der Decke oder vom Boden an beiden Enden der Wand die gleiche Länge ab und verbinden Sie die Markierungen mit dem Seil. Betrachten Sie dieses aus der Ferne; so sehen Sie sofort, ob Ihre Wände gerade ausgerichtet sind. Bei Bedarf das Seil anpassen.

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Für eine provisorische Befestigung des Wandtattoos benötigen Sie Klebeband. Malerband ist einfach in der Anwendung und lässt sich leicht von jedem Untergrund entfernen. Es kommt nicht zu Rissen in der Tapete und es gibt keine Kleberückstände.

Große Wandtattoos bringen Sie sicher mit einer Trittleiter an.

 

Probieren geht über Studieren – ausrichten, bis es passt

Übereilen Sie das Ausrichten des Motives nicht. Ist das Bild erst einmal auf den Untergrund übertragen, kann es nicht mehr umgehangen werden. Nehmen Sie sich die Zeit, den idealen Ort zu finden. Oft ist eine kleine Korrektur um wenige Zentimeter der Unterschied zwischen einer netten Dekoration und einem atemberaubenden Hingucker.

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HINWEIS! Nutzen Sie Möbel, Türen, Fenster oder andere Merkmale des Raums, um das Motiv richtig in Szene zu setzen. Für ein perfektes Ergebnis können Sie auf den folgenden Schnitt zurückgreifen. Diese Technik stammt aus der Kunst und wird regelmäßig in der Architektur verwendet. Mit einer Form bestimmen Sie das natürliche Längenverhältnis einer Gesamtkomposition. Online finden Sie Rechner, mit deren Hilfe Sie sekundenschnell ermitteln, wo Ihr Wandbild angebracht werden sollte, um auf Ihrer Wandhöhe im goldenen Schnitt zu liegen.

 
 

3. Die Trägerfolie vom Wandtattoo lösen

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Wandtattoos sind bei der Lieferung zwischen zwei Folien gelegt. Die weiße Schutzfolie sorgt dafür, dass das Wandbild und die Klebeschicht beim Transport nicht beschädigt werden. Die durchsichtige Trägerfolie wird benötigt, um das Wandbild sicher auf die Wand zu übertragen.

 

Rakel verwenden für das Anbringen von Wandtattoos

Im Lieferumfang befindet sich die sogenannte Rakel. Eine kleine Plastikkarte, die an einer Seite mit einem Schaumstoff oder Gummi überzogen ist. Diese Rakel wird dazu verwendet, um das Wandbild auf die Trägerfolie zu übertragen.

  • Legen Sie das Wandtattoo mit der Motivseite auf einen harten und robusten Untergrund nach oben.
  • Verwenden Sie die Rakel, um jedes Detail des Motives abzureiben. Dieser Arbeitsschritt überträgt den Druck auf die Folie.
  • Ziehen Sie die Schutzfolie vorsichtig ab. Achten Sie darauf, das Bild nicht zu berühren.
 
 

4. Das Wandtattoo aufkleben

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Im letzten Arbeitsschritt wird das Wandtattoo endgültig auf den gewählten Untergrund übertragen. Anhand der Markierungen richten Sie das Bild mit der Trägerfolie aus. Zu Beginn befestigen Sie lediglich die Ecken mit Klebeband. Treten Sie anschließend zurück und betrachten Sie das Motiv. Erst wenn es korrekt ausgerichtet ist, können Sie es auf die Wand drücken.

 
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Tipp! Mit einem Lappen lassen sich Luftblasen unter der Folie herauswischen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Bild noch nicht endgültig angebracht. Wenn unbedingt notwendig, können Sie es langsam und vorsichtig von der Wand heben, um es neu zu positionieren. Es ist allerdings nicht empfehlenswert, da das Haftmittel an Haltekraft verlieren kann.

 

Technik beim Anbringen von Wandtattoos

Nun kommt die Rakel erneut zum Einsatz. In einem letzten Arbeitsschritt wird das Motiv auf die Wand übertragen. Mit der Rakel reiben Sie über das gesamte Motiv. Beginnen Sie den Vorgang in der Mitte des Bildes und arbeiten Sie sich kreisförmig nach außen. Drücken Sie nicht zu fest auf. Zu viel Druck kann das Motiv einreißen.

Ist das Wandtattoo übertragen, ändert sich die Farbe; es wird ein wenig heller. So sehen Sie, ob Sie jede Stelle erwischt haben. Nehmen Sie anschließend die durchsichtige Folie vorsichtig von der Wand. Sollte es an einzelnen Stellen hängen, müssen Sie diese erneut mit der Rakel abreiben. Bei dem Versuch das Bild von der Folie zu reißen, kann es beschädigt werden.

 
 
 

5. Nachbearbeitung des Wandtattoos

Ist das Wandtattoo erfolgreich angebracht, ist es mit der richtigen Pflege eine Dekoration, die Ihnen lange Freude bereiten wird. Direkt nach dem Anbringen können Sie das Bild genießen; es ist nicht notwendig, es abzuwischen oder anders zu bearbeiten.

Reinigen Sie das Wandtattoo regelmäßig

Hier noch ein Hinweis, der nach dem Anbringen des Wandtattoos regelmäßig beherzigt werden sollte. Die Wandbilder haben eine glänzende oder eine matte Oberfläche. Die glänzende Variante ist anfällig für Staub. Mit einem Staubwedel ist es allerdings im Handumdrehen wieder auf Hochglanz poliert.

Verwenden Sie das Wandtattoo in der Küche, sind Fettspritzer oft nicht zu vermeiden. Tränken Sie einen von Flusen freien Lappen in einer leichten Seifenlauge und wischen Sie über die Oberfläche. Arbeiten Sie vorsichtig, um das Bild nicht einzureißen oder zu lösen.

 
 

Passen Sie das Motiv an

Besteht Ihr Wandmotiv aus mehreren Einzelteilen, können Sie es im Laufe der Zeit leicht anpassen. Entfernen Sie einzelne Teile des Bildes, um zum Beispiel Platz für ein Möbelstück zu machen, ohne dabei das gesamte Bild zu verlieren.

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HINWEIS! Verwenden Sie einen spitzen Gegenstand, um das gewünschte Detail an einer Ecke anzuheben. Der Rest kann einfach von der Wand abgezogen werden. Arbeiten Sie vorsichtig, um nicht ungewollt weitere Teile des Bildes zu beschädigen.

 

Ein hochwertiges Wandbild lässt sich einfach und mit einem sauberen Resultat anbringen. Das Ergebnis wirkt professionelle und Sie werden lange Freude an den schönen Motiven haben.

 
 
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